Gustav Adolph Hupfeld

Brustbild von Gustav Adolph Hupfeld in schwarzem Rock, weißem Hemd und mit schwarzer Schleife, gemalt von seiner Tochter Marie Pischon; © Museumslandschaft Hessen Kassel Gustav Adolph Hupfeld

Maßgeblicher Befürworter der preußischen Annexion

Gustav Adolph Hupfeld war Rechtsanwalt und Notar in Kassel und einflussreicher nationalliberalen Politiker (Vorsitzender des Zentralausschusses in Kurhessen). Als solcher war er 1866/67 einer der entschiedensten Befürworter der Annexion Kurhessens durch Preußen.

Hupfeld war kommunalpolitisch in zahlreichen Ämtern tätig, u.a. als Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung von 1862 bis 1866, als Mitglied des Ständigen Bürgerausschusses von 1869 bis 1895 (davon zehn Jahre als dessen Vorsitzender) sowie von 1887 bis 1896 des Kommunal- und des Provinziallandtags. Darüber hinaus war er seit 1866 Aufsichtsratsmitglied des genossenschaftlich organisierten „Creditvereins zu Cassel“, dem Vorläufer der Kasseler Bank. Außerdem war er Vorsitzender der Anwaltskammer Kassel, Mitglied des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde sowie von 1887 bis 1897 Testamentswächter der Murhardschen Stiftung. Seine Tochter war die Malerin Marie Pischon. Nach ihm sind die Hupfeldstraße und die Hupfeldschule in Kassel benannt.

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Veröffentlicht am:   03. 04. 2013  


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