Baukultur Kassel

Workshop Baukultur Kassel am Samstag, 17. November 2018; © Stadt Kasel

Workshop Baukultur Kassel am Samstag, 17. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018 fand ein Workshop Baukultur "75 Jahre Wiederaufbau: Die Kasseler Altstadt weiterdenken" statt.

Plakat: Plakat zum Altstadtworkshop am 17.11.2018

Flyer: Flyer zum Altstadtworkshop am 17.11.2018

Zweite Baugruppenbörse in Kassel am 15. Juni 2018

Die Stadt Kassel und das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. Regionalstelle Kassel haben zusammen mit dem Landkreis Kassel am 15. Juni 2018 im Bürgersaal des Rathauses in Kassel zu einem Nachmittag unter dem Motto: Gemeinsam - bauen, wohnen, leben eingeladen.

Download: Einladung zur zweiten Baugruppenbörse

Erste Baugruppenbörse in Kassel am 25. August 2017

Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., die Stadt Kassel und der Landkreis Kassel luden gemeinsam zur ersten Baugruppenbörse am 25. August 2017 ins Philipp-Scheidemann-Haus ein. Mit der Veranstaltung soll das Thema „Gemeinschaftlich Wohnen“ in der Region Kassel auf lokaler Ebene gestärkt und bekannter gemacht werden ...mehr

StadtLabor: Baukultur und Stadtentwicklung

Gemeinsam mit Stadtbaurat Christof Nolda experimentierte das StadtLabor zu den Themen "Baukultur" und "Stadtentwicklung". Die Ende März erschienene "Charta für Baukultur Kassel", die ab 2013 im Rahmen eines bürgerschaftlichen Beteiligungsprozesses erarbeitet wurde, bildete die Grundlage des Gesprächs.

Kassel-zeitung dokumentiert die am 24. August 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung:

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17194-StadtLabor-Baukultur-und-Stadtentwicklung.html

Charta für Baukultur am 28. März 2017; © Soremski

Charta für Baukultur Kassel am 28. März 2017

Am Dienstag, 28. März 2017, fand die Charta für Baukultur in Kassel statt.

Seit 2013 findet in Kassel - angeregt durch Stadtbaurat Christof Nolda - ein intensiver Dialog darüber statt, was gute Baukultur sein kann. Beteiligt sind Bauherren und Investoren, Planer und Architekten, Wissenschaftler und Stadtverwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Entstanden ist in diesem Dialog-Prozess die „Charta für Baukultur Kassel", die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Charta finden Sie hier im Download als PDF-Datei:

Links zu Diskussionsbeiträgen um die Charta aus dem "Oktogon"-Magazin:

Fassade Pforzheim; © ammon + sturm

Vortrag vom 25. Februar 2016, im Evangelisches Forum Kassel:

"Einfach ist schwer" - Das Fassadenkonzept Innenstadt Pforzheim

Im Rahmen des Kasseler  Baukulturprozesses berichtete  Herr Architekt Frank Ammon, Frankfurt, über seine Arbeit am  Leitbild zur Fassadengestaltung für die Stadt Pforzheim.  Pforzheim, dass wie Kassel einen sehr großen Verlust seiner historischen Bausubstanz durch den Krieg zu verzeichnen hat und sich heute als Stadt des Wiederaufbaus darstellt, weist geschichtlich und architektonisch deutliche Parallelen zu Kassel auf. Herr Ammon berichtete darüber, dass dieses Leitbild als ein Baustein eingebettet in ein breiter angelegtes Stadterneuerungskonzept der Stadt Pforzheim ist. In einem Beteiligungsprozess, zu dem ein ganztägiger Workshop mit  Eigentümern und Anliegern zählte, wurden die Leitlinien erarbeitet, die heute von den betroffenen Eigentümern und Geschäftsinhabern mitgetragen werden. Das Fassadenkonzept ist flankiert von einer Gestalt- und Werbesatzung, so dass die rechtlichen Rahmenbedingungen als Instrumente zur Durchsetzung der Prinzipien vorhanden sind.  Der Vortrag machte besonders deutlich, dass es wichtig ist die vorhandenen Qualitäten der Wiederaufbauarchitekturen zu verdeutlichen. Deren Gestaltungskraft liegt in der Materialechtheit und Einfachheit,  die vielmals nicht erkannt und als zu schlicht missdeutet wird. Modische Accessoires wie zu dicke Vordächer, zeitgenössische Trends wie Kunststofffenster, große Werbeanlagen oder Verkleidungen überformen die Gebäude und erzeugen ein Unbehagen im Stadtbild. Die typischen Qualitäten gilt es zu erkennen, wieder freizustellen und zu stützen, so dass häufig die Wegnahme  von zu vielen Zutaten ausreicht, um das Gesamtbild eines Gebäudes oder des Stadtraumes in eine harmonische Stimmung zu bringen. Das Büro Ammon und Sturm arbeitet dabei  insbesondere mit aufwendigen Visualisierungen,  die die beabsichtigten Effekte leicht nachvollziehbar darstellen.

In der an den Vortrag anschließen Diskussion wurde einmütig festgestellt, dass die Erkenntnisse auch gut auf Kasseler Verhältnisse übertragbar wären. Vorhandene Qualitäten erkennen, sie sichtbar machen durch Aufräumen und Freistellen sind dabei wesentliche Arbeitsschritte.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Ammon können wir den  Vortrag an dieser Stelle zur Verfügung stellen:

Ausschnitt aus Flyer

Baukulturwerkstatt „Vitale Gemeinden“ am 24. und 25. April 2015 in Kassel

Die Bundesstiftung Baukultur war am 24. und 25. April 2015 ein weiteres Mal zu Gast in Kassel. In Kooperation mit der Stadt Kassel und weiteren Partnern fand als Auftakt einer dreiteiligen, bundesweit organisierten Veranstaltungsreihe in Kassel eine Bau-kulturwerkstatt mit dem Titel "Vitale Gemeinden" statt.

"Die Wahl der Bundesstiftung Baukultur, den Auftakt ihrer Veranstaltungsreihe in Kassel durchzuführen, würdigt das besondere Engagement unserer Kasseler Initiativen und stellt sie in den bundesweiten Kontext" berichtet Stadtbaurat Christof Nolda, der den Beteiligungsprozess zur Kasseler Baukultur im Herbst 2013 initiiert hatte. "Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen, Organisationen und der Fachöffentlichkeit sind wir auf dem Weg, uns aktiv um eine gute Baukultur zu kümmern, nicht nur für herausragende Bau-aufgaben, sondern auch im Sinne einer Gebrauchskultur für die Lebensqualität im Alltag".

In den Baukulturwerkstätten wird gezeigt, was Baukultur zur Erhaltung und Aufwertung der Lebensqualität vor Ort beiträgt. Es wird in zwei Blöcken mit den Unterthemen "Baukultur und Identität" und "Baukultur und Zukunftsfähigkeit" diskutiert, wie baukulturelle, also planerische, gestalterische und prozessorientierte Ansätze, übertragbare Lösungen bieten. Die Baukulturwerkstätten – das zentrale Veranstaltungs-format der Bundesstiftung Baukultur – stellen Best-Practice-Projekte vor und verbinden Akteure bundesweit und vor Ort. Die Diskussionen in den Werkstätten werden durch impulsgebende Fachvorträge angeregt und durch eine Moderation begleitet. Künstlerische Interventionen, eine Projektbörse zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen sowie die LandLuft Wanderausstellung ergänzen die Baukulturwerkstätten. Die Ergebnisse der Werkstätten werden in den zweiten Baukulturbericht der Bundesstiftung einfließen, der Mitte 2016 dem Bundeskabinett und dem Parlament vorgelegt wird.

Partner für die Werkstatt sind neben der Stadt Kassel der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag, der Bund Deutscher Architekten (BDA), die Bundesarchitektenkammer (BAK), die Bundesingenieurkammer (BIngK) sowie die Landesinitiative Baukultur in Hessen.


Hessischer Tag der Baukultur am 14. Oktober 2014

Ausschnitt aus Banner in Broschüre; © Initiative Baukultur in Hessen

Beim Hessischen "Tag der Baukultur", der am 14. Oktober 2014 im "KAZ im KUBA" in Kassel statt fand, wurde der Diskussions- und Umsetzungsstand zu den einzelnen Aktivitäten vorgestellt. Die Dokumentation und den Flyer zum Tag der Baukultur finden sie hier:

Workshop; © Stadt Kassel

Workshop Baukultur Kassel am 4. Juli 2014

Am 4. Juli 2014 fand in den Räumen des Evangelischen Forum der Workshop "Baukultur Kassel" statt. Rund fünfzig Fachleute aus Stadt- und Landschaftsplanung, Architektur, Wohnungswirtschaft, Politik und Kultur beteiligten sich engagiert an den Diskussionen, die durch Dr. Christoph Haller, Ahnatal, moderiert wurden.

Der Workshop knüpfte an die Ergebnisse des Baukultur-Symposiums vom vergangenen Jahr an.

Es wurden prioritärere Themenfelder für den künftigen Kasseler Baukultur-Prozess in folgenden Arbeitsschritten benannt und diskutiert:

Schritt 1:     Was wollen wir?

Schritt 2:     Räumliche Schwerpunkte

Schritt 3:     Was haben wir schon?

Schritt 4:     Was fehlt?

Schritt 5:     Wie geht es weiter? 

Für die weitere Arbeit wurden aus der Liste mit den prioritären Ansätzen zunächst drei wesentliche Produkte herausgearbeitet, an deren Realisierung vordringlich gearbeitet werden soll: 

1  Charta der Baukultur / Kasseler Erklärung zur Baukultur (Arbeitstitel)

Für eine Mitwirkung an der Erarbeitung einer Baukultur-Charta für Kassel erklärten sich elf Anwesende bereit, die Gruppe ist aber selbstverständlich für weitere Interessierte offen. Die Arbeitsgruppe Charta / Kasseler Erklärung traf sich am Donnerstag, 4. September 2014. 

Interessierte wenden sich bitte an das Stadtplanungsamt unter E-Mail:  Stadtplanung@kassel.de

In diesem Treffen wurden anhand der Schweriner Charta (im Internet unter: http://www.schwerin.de/?internet_navigation_id=1337) Ziele und Bausteine einer Kasseler Erklärung zur Baukultur formuliert.

Baukultur-Verdachtsflächen-Kataster

Für die Mitwirkung an der Erarbeitung eines solchen Instruments (genauere Definition muss noch erfolgen) erklärten sich fünf Anwesende bereit. Die Gruppe traf sich im September 2014, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Kontakt über Holger Möller, Büro BAS Kassel, mail@bas-kassel.com

3  Internetplattform zur Vernetzung baukultureller Aktivitäten

Alle Informationen zum Baukultur-Prozess werden bis auf weiteres auf diesen Seiten der Stadt Kassel zu finden sein.

Die Dokumentation des Workshops ist hier zum Download bereit gestellt:

Ausschnitt aus Plakat; © Stadt Kassel

Grüne Baukultur in Kassel vom 20. bis 31. Oktober 2017

Vom 20. bis 31. Oktober 2014 fand im Rathaus (Flur im 1. Obergeschoss des Hauptgebäudes vor den Sitzungssälen) eine Ausstellung zur aktuellen Landschaftsarchitektur für Kassel statt. Die Ausstellung "Grüne Baukultur" vermittelte einen Überblick über die Bandbreite nordhessischer Landschaftsarchitektur und zeigte einen eigenen Blickwinkel auf das aktuell in vielen Facetten intensiv diskutierte Thema Baukultur.

Das Plakat zur Grünen Baukultur finden Sie hier:

Fachsymposium; © Stadt Kassel

Fachsymposium am 6. September 2013

Mit einem Fachsymposium zur "Baukultur in Kassel" wurde am 6. September 2013 ein Dialogprozess initiiert, bei dem deutlich wurde, wie vielfältig die Kasseler Baukultur ist und welche Chancen sich ergeben wenn es gelingt, die "baukulturelle Atmosphäre" der Stadt stärker ins Bewusstsein der Stadt und der jeweiligen Akteure zu rücken. Es ist aber ebenso deutlich geworden, dass dies nur gelingen kann, wenn möglichst viele Akteure sich aktiv in den Dialogprozess einbringen.

Die Dokumentation des Fachsymposiums vom 6. September 2013 finden Sie hier im Download:

Hinweis:   Auf Grund der beigefügten Plakate im Anhang konnte die aufgeführte Broschüre (PDF-Datei)  nur teilweise barrierefrei erzeugt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Broschüre auch per Post zu. Hierfür kontaktieren Sie uns bitte unter der unten angegebenen Telefonnummer oder E-Mail Adresse.

Informationen und Kontakte:

Institution: Magistrat der Stadt Kassel - Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz-
Telefon: 0561/ 787-7056
Telefax: 0561/ 787-6115
E-Mail: stadtplanung@kassel.de
Veröffentlicht am:   12. 12. 2018  
Links zu weiteren Informationsmöglichkeiten:
Baukultur-Serie in der "StadtZeit" Baukultur-Serie in der
Das Kasseler Magazin "StadtZeit" hat sich das Thema Baukultur als Serie vorgenommen und veröffentlicht seit Dezember 2014 Gastbeiträge, die sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Die vollständigen Artikel (Quelle: "StadtZeit") finden Sie hier:


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