Oberbürgermeister Geselle würdigt „Macher des Kasseler Eishockeys“ - Langjähriger Huskies-Eigner Simon Kimm verstorben

Trauerschleife; © Colourbox

Der Unternehmer Simon Kimm, langjähriger Eigentümer der Eissporthalle in Kassel und ehemaliger Eigner des Eishockeyvereins Kassel Huskies, ist tot. „Er hat den Eishockeysport in unserer Stadt groß gemacht. Ohne ihn würde es die Kassel Huskies heute nicht geben“, würdigte Oberbürgermeister Christian Geselle den Verstorbenen. Sein Mitgefühl gelte jetzt vor allem Kimms Ehefrau Edith und der Familie.

Simon Kimm sei eine Unternehmerpersönlichkeit voller Tatkraft gewesen, sagte Geselle. Gemeinsam mit seiner Ehefrau habe Kimm Ende der 1950er Jahre die Grundsteine für das erfolgreiche nordhessische Baustoffunternehmen gelegt. Geselle: „Mut, Gradlinigkeit und strategisches Denken haben das Handeln von Simon Kimm immer ausgezeichnet. Er war ein Macher, ein standhafter Geschäftsmann und Verhandlungspartner, aber ausgestattet mit einem großen Herz.“

Vor etwas mehr als 40 Jahren wollte Simon Kimm mit dem Bau einer Eissporthalle den Menschen in der Region Kassel das Schlittschuhlaufen ermöglichen. Gleichzeitig hat er dem Kasseler Eishockeysport mit der Inbetriebnahme der Eishalle eine überdachte Spiel- und Trainingsfläche ermöglicht. An der von Simon Kimm geschaffenen Sport- und Spielstätte gegenüber dem Auestadion haben seit 1977 unzählige Eishockeyspiele, Konzerte und andere Veranstaltungen stattgefunden. Oberbürgermeister Geselle: „Seither ist der Eishockeysport in Kassel fest etabliert. Wir haben große Erfolge gefeiert, aber auch sportliche Dramen in der Eishalle erlebt. Das Interesse und die Begeisterung für den ECK sind bis heute ungebrochen.“

Die Stadt Kassel werde Simon Kimm nicht vergessen. Geselle: „Wir sind Simon Kimm dankbar für das, was er für Kassel und das Kasseler Eishockey getan hat, und werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.“

Veröffentlicht am:   31. 01. 2019  


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