Stadt verbietet offenes Feuer in Parks und Grünanlagen

Grill auf grüner Wiese; © Stadt Kassel; Foto: welcomia.com
Grillen ist für den Rest des meteorologischen Sommers in Kassels in öffentlichen Parks verboten.

Die Stadt Kassel verbietet das Entfachen von offenem Feuer in allen städtischen Park- und Grünanlagen sowie auf den städtischen Grillplätzen. Auf Grund der Trockenheit und der damit einhergehenden Brandgefahr wird ein entsprechendes Verbot im Wege einer so genannten Allgemeinverfügung erlassen.

Die Grünflachen in den städtischen Park- und Grünanlagen sind großflächig vertrocknet. Aufgrund der trockenen Witterung und der hohen Temperaturen besteht die konkrete Gefahr, durch die Verwendung offenen Feuers einen Flächenbrand auszulösen. Die Allgemeinverfügung wird im am Freitag, 27. Juli 2018, erscheinenden Amtsblatt der Stadt Kassel veröffentlicht und gilt ab Samstag, 28. Juli 2018, bis Freitag, 31. August 2018.

Das Entfachen eines offenen Feuers ist auf trockenen Flächen im Grunde aber schon jetzt untersagt. Nach der städtischen Gefahrenabwehrverordnung ist auf allen öffentlichen Flächen im Stadtgebiet, zu denen auch öffentliche Park- und Grünanlagen gehören, jedes Verhalten untersagt, das geeignet ist, andere zu gefährden. Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der damit einhergehenden Trockenheit stellt das Entfachen von offenem Feuer, zum Beispiel zum Grillen, eine Gefahr für andere dar und ist damit untersagt. Wenn städtische Ordnungspolizeibeamte bei ihren Streifengängen auf Personen treffen, die, zum Beispiel in der Goetheanlage, ein offenes Feuer zum Grillen entzündet haben, ergeht im Einzelfall die Aufforderung unter Hinweis auf die Trockenheit und Brandgefahr das Feuer zu löschen.

Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung können – je nach Einzelfall – kostenpflichtige Verwarnungen ab 35 Euro bis hin zu Bußgeldern in Höhe von 5000 Euro nach sich ziehen.

Trotz vereinzelter Schauer und abkühlenden Temperaturen besteht weiterhin Brandgefahr!

Die Feuerwehr Kassel weist darauf hin, dass nach wie vor eine hohe Gefahr von Flächenbränden besteht. Denn ausschlaggebend für die Gefahr, dass Wiesen, Felder oder Wälder in Brand geraten sei nicht die Temperatur, sondern die langanhaltende Trockenheit.

An der Flächenbrandgefahr werden auch einzelne Regenschauer nichts ändern. Um die Brandgefahr zu reduzieren, müsste es mehrere Tage sogenannten Landregen geben.

Wer einen Flächenbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren.

 

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Veröffentlicht am:   20. 08. 2018  


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