Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und Förderpreis Komische Literatur

Statuette; © Stifung Brückner-Kühner

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor wird von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel seit 1985 jährlich vergeben.

Er ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet Schriftsteller aus, deren Werk vom Grotesk-Komischen auf hohem künstlerischen Niveau geprägt ist. Der Preis wurde bis 1996 auch an Literaturwissenschaftler verliehen, deren Forschung sich mit diesem Feld beschäftigt; seither geht er ausschließlich an Künstler.

1999 wurde zudem erstmals ein Förderpreis Komische Literatur vergeben. Seit 2004 vergibt die Stiftung diesen Preis regelmäßig. Er ist nun mit 3.000 Euro dotiert und für Autorinnen und Autoren der Komischen Literatur gedacht, die unter 40 Jahre alt sind.

Da die jährliche Preisverleihung seit 2007 nicht mehr im November, sondern im Februar stattfindet, ergab sich für das Jahr 2006 eine einmalige Zäsur.

 


Preisträger - Literaturpreis

  • Karen Duve 2017
  • Wolf Haas 2016
  • Frank Schulz 2015
  • Dieter Hildebrandt 2014
  • Wilhelm Genazino 2013
  • Ulrich Holbein 2012
  • Thomas Kapielski 2011
  • Herbert Achternbusch 2010
  • Peter Rühmkorf 2009
  • F.W. Bernstein 2008 
  • Gerhard Polt 2006 / 2007 
  • Katja Lange-Müller 2005
  • Ror Wolf 2004
  • Eugen Egner 2003
  • Franz Hohler 2002
  • George Tabori 2001
  • Peter Bichsel 2000
  • Ingomar von Kieseritzky 1999
  • Franzobel 1998
  • Max Goldt 1997
  • Karl Riha 1996
  • Hanns Dieter Hüsch 1995
  • Volker Klotz 1994
  • Christoph Meckel 1993
  • Walter Hinck 1992
  • Robert Gernhardt 1991
  • Ernst Kretschmer 1990
  • Irmtraud Morgner 1989
  • Wolfgang Preisendanz 1988
  • Ernst Jandl 1987
  • Eike Christian Hirsch 1986
  • Loriot 1985

 


Preisträger - Förderpreis

  • Ferdinand Schmalz 2017
  • Kirsten Fuchs 2016
  • Arno Camenisch 2015
  • Wolfram Lotz 2013
  • Tino Hanekamp 2012
  • Jan Neumann 2011
  • Rebekka Kricheldorf 2010
  • Michael Stauffer 2009
  • Philipp Tingler 2008
  • Jess Jochimsen 2006/7
  • Tilman Rammstedt 2005
  • Jochen Schmidt 2004
  • Frank Schulz 1999
     
Veröffentlicht am:   08. 11. 2017  

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