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„Gewalt - Sehen - Helfen !“

Staatsminister Volker Bouffier hatte am 10.Februar 2005 in den Frankfurter Römer eingeladen, um in einer gemeinsamen Strategie dazu beizutragen, die Zivilcourage zu fördern.

Kasseler Präventionstage

Das Logo „Gewalt - Sehen - Helfen!“, das vor Jahren von der Stadt Frankfurt/M. entworfen und 2001 von der Stadt Kassel übernommen wurde, soll landesweit eingeführt werden. Während der Zusammenkunft erklärten sich die Städte Wiesbaden, Offenbach, Gießen, Hanau, Fulda und Hofheim bereit, die erfolgreiche Frankfurter und Kasseler Kampagne „Gewalt - Sehen - Helfen!“ zu übernehmen und fortzuentwickeln. Staatsminister Volker Bouffier führte aus, die Stärkung der Zivilcourage und die Schaffung einer „Kultur des Hinsehens und Helfens“ sei ein Ziel einer engen Kooperation zwischen der Hessischen Landesregierung, der Hessischen Polizei und den beteiligten Städten.

„Wir wollen, dass Fälle, in denen Menschen in der Öffentlichkeit Opfer von Gewalttaten wurden und kein Passant Hilfe geleistet hat, endgültig der Vergangenheit angehören. Gemäß den Worten Martin Niemüllers „Zuschauen und nichts tun, das ist die eigentliche Sünde“ wollen wir Menschen ermutigen, sich für andere einzusetzen und gemeinsam Verantwortung für ein gewaltfreies Miteinander zu übernehmen. Wenn wir uns gegenseitig beistehen, wird die Gewalt alleine dastehen“, betonte der Innenminister.“ Begonnen hat die Kampagne „Gewalt - Sehen - Helfen!“ mit einer großen Plakataktion in 2001. Danach folgten die Kasseler Präventionstage.

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