Das neue Auestadion

Nach den umfangreichen Erneuerungen der vergangenen Jahre ist das Auestadion wieder das sportliche Schmuckstück Kassels. Mit der Fertigstellung der Hauptribüne und der Installation der großen Videoleinwand strahlt das Stadion in neuem Glanz. In der hochmodernen Wettkampfarena für Fußball und Leichtathletik werden künftig Top-Veranstaltungen jeglicher Art möglich sein.

Gegengerade, Flutlichtmast und Videoleinwand; © Stadt Kassel; Foto: Soremski
Das Schmuckkästchen ist fertig - und bereit für Top-Veranstaltungen jeglicher Art.

Bewegte Impressionen vom Auestadion

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Mit enem großen Familienfest wurde am 24. Oktober 2010 die Hauptribüne des Kasseler Auestadions eingeweiht. Von der Eröffnung durch Oberbürgermeister Bertram Hilgen bis zum Regionalligaspiel KSV Hessen Kassel gegen Nürnberg gab es sportliche Attraktionen und bunte Abwechslung für Groß und Klein.


Bildergalerie Auestadion


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OB Hilgen: Neues Auestadion spielt bereits Bundesliga (20. Oktober 2010)

„Hier ist eine moderne und absolut bundesligataugliche Spielstätte entstanden, die dem Ruf Kassels als Sportstadt mehr als gerecht wird, und Sportlern wie Zuschauern gleichermaßen besten Komfort bietet“, zeigte sich Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei der Begehung des fertig gestellten Auestadions mit seinen Dezernentenkollegen Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel und Stadtrat Dr. Joachim Lohse beeindruckt. Für insgesamt rund 23 Millionen Euro sei das Auestadion in den vergangenen Jahren zu einem „echten Schmuckkästchen“ generalsaniert und baulich erweitert worden. So sei die Haupttribüne nicht nur wegen ihrer im Dunkeln rot leuchtenden Fassade ein „echtes Highlight“, so OB Hilgen weiter. Und die im Jahr 2008 installierte Flutlichtanlage gelte längst als heimliches Wahrzeichen der Kasseler Südstadt.

Er sei sich sicher, sagte der Kasseler Oberbürgermeister, dass die ohnehin schon großartige Atmosphäre bei den Fußballspielen des KSV Hessen künftig noch eindrucksvoller sein werde. „Im Kampf um den Aufstieg in die 3. Bundesliga werden unsere Löwen von der umgebauten Heimstätte nochmal profitieren“, meinte Bertram Hilgen. Speziell auch für die Leichtathletik genüge das Auestadion mit der neu geschaffenen Infrastruktur – acht Kunststofflaufbahnen plus Nebengelände mit weiteren Leichtathletikanlagen – höchsten Ansprüchen. „Als Austragungsort für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 23. und 24. Juli 2011 wird sich Kassel dann von der besten Seite präsentieren. Dem Image als Sportstadt wird diese Veranstaltung noch einmal wichtige Impulse verleihen.“ Ebenso böte das Auestadion jetzt auch für andere Sportereignisse sowie sportfremde Veranstaltungen, wie beispielweise Konzerte, sehr gute Voraussetzungen, erklärte OB Hilgen.

Luftbild Auestadion; © Stadt Kassel; Foto: Thomas Prall - skyhawk

In Zeiten knapper Kassen seien die Investitionen in das Auestadion in den vergangenen Jahren eine Herausforderung gewesen, machte Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel deutlich. Um als Sportstandort konkurrenzfähig zu sein, sei die Stadt Kassel aber von der Nachhaltigkeit dieses Aufwands überzeugt. Allerdings sei „Haushaltsdisziplin ohne gleichzeitige Gefährdung des sozialen Zusammenhalts in unserer Stadt dabei weiterhin die Richtschnur unseres Handelns“, erklärten der Stadtkämmerer und OB Hilgen unisono. So sei die Bewilligung von zehn Millionen Euro aus dem Landesausgleichsstock durch das Land Hessen für den Ausbau des Stadions eine wichtige Hilfe gewesen, unterstrich Dr. Barthel.
 
Nachdem eine Beschwerde einer Baufirma beim Oberlandesgericht Frankfurt gegen die Stadt Kassel wegen der Vergabe des Auftrags zum Neubau der Haupttribüne fast vier Monate Verzug gekostet hätte, habe man letztlich mit der Fertigstellung voll im Zeitplan gelegen, sagte Baudezernent Dr. Joachim Lohse und dankte allen am Bau Beteiligten. Besonders freute sich der Stadtrat über die Installierung einer Photovoltaikanlage durch die KVV auf dem Dach der Tribüne. Im Verlauf eines Jahres erspare man dadurch der Umwelt rund 44.000 Kilogramm CO2. „Als Entree zum neuen Auestadion und quasi als Visitenkarte für den Stadtteil wird nun noch der Vorplatz einschließlich der Gleisanlage mit Haltestellenbereich und die Platzbeleuchtungsanlage erneuert“, erklärte Dr. Lohse.
Veröffentlicht am:   18. 03. 2014  

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