Zukunft in Kassel

So können Sie Wohnraum zur Verfügung stellen

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingszahlen verfügt die Stadt Kassel derzeit über ausreichend Kapazitäten, um die ankommenden Flüchtlinge angemessen unterzubringen. Daher kann derzeit Wohnungsanmietungen für noch nicht anerkannte Flüchtlinge (Variante 1) nur in Ausnahmefällen (z.B. Krankheit, Behinderung o.Ä.) seitens des Sozialamtes zugestimmt werden.

 

Ansprechpartner für Fragen der Unterbringung von Flüchtlingen und für Wohnungsangebote ist der Caritasverband und das Sozialamt der Stadt Kassel. Informationen, welche Grundvoraussetzungen der Wohnraum haben muss:

Ansprechpartnerin für Variante 1 (Wohnraumvermittlung für Flüchtlinge)

Institution: Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V.
Ansprechpartnerin: Janina Haupt
Telefon: 0561 816427 10
E-Mail: Janina.haupt@caritas-kassel.de
Anschrift: Frankfurter Straße 167
34121 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft

Erwerb von Möbeln und Einrichtungsgegenständen

Möbel und Einrichtungsgegenstände aus zweiter Hand können beim Fairkaufhaus erworben werden.
www.fairkaufhaus-kassel.de
info@fairkaufhaus-kassel.de
Telefon: 0561-400755-0
Philippistr. 23
34127 Kassel

Ansprechpartner für Variante 2 und 3

Institution: Stadt Kassel
Ansprechpartner: Marco Henkel
Telefon: 0561 787 5118
E-Mail: marco.henkel@kassel.de
Büro: K 311
Anschrift: Obere Königgstraße 8
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan: Lage im Stadtplan

Folgende Voraussetzungen sollte der Wohnraum mitbringen:

Varianten für Flüchtlingsaufnahme

Beschreibung der Leistung

Variante 1:

Das Sozialamt vermittelt Wohnungen an Flüchtlinge. Zwischen Flüchtling(en) und Vermieter wird ein Mietvertrag zu den ortsüblichen Mieten (Mietobergrenzen sind zu berücksichtigen) abgeschlossen. Das Sozialamt übernimmt Kautionen in gesetzlich zulässiger Höhe und sichert für die Dauer der Hilfegewährung eine Mietdirektüberweisung zu.

Die Mietobergrenzen sind:

Personen im Haushalt / in der Bedarfsgemeinschaft Wohnfläche Grenzwert incl. NK (Neufall)
1 bis 50 m² 373,50 €
2 bis 60 m² 452,40 €
3 bis 75 m² 528,75 €
4 bis 87 m² 639,45 €
5 bis 99 m² 801,90 €
6 und mehr Personen + 12m² pro zusätzliche Person Einzelfallentscheidung

Die Heizkosten werden noch hinzugerechnet.

Variante 2:

Eigentümer bieten der Stadt ihre Immobilien (kleine Pension, Mehrfamilienhäuser etc. für 15-30 Personen) für die Aufnahme von Flüchtlingen an. Die Eigentümer statten die Räume mit dem erforderlichen Mobiliar und den E-Geräten (Kühlschrank, Waschmaschine, Herde etc.) aus, tragen alle Nebenkosten inkl. Heizung und Strom und sind „Ansprechpartner“ für die Flüchtlinge. Zwischen Flüchtling und Eigentümer wird ein Nutzungsvertrag geschlossen (zwischen 10,- und 14,-€ p. P. tgl.), der von der Stadt als Unterkunftskosten akzeptiert wird. Die Höhe des Tagessatzes hängt unter anderem von Ihrem Investitionsaufwand für Umbau der Zimmer, Einbau von Toiletten, Duschen und Küchen ab.

In Mehrfamilienhäusern können bei einer Belegung mit sechs Personen pro Wohneinheit auch mehr als 30 Personen untergebracht werden.

Diese Variante wird nicht in einzelnen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern angeboten.

 

 

Ein Auszug aus unseren Mindestanforderungen in den „großen“ Gemeinschaftsunterkünften. Sie sind auf kleine GU’s nicht unbedingt 1:1 übertragbar und sollen Ihnen nur einen Überblick geben.

 

Mindestausstattung der Wohn-, Schlaf- und Gemeinschaftsräume.

Pro Person sind mindesten bereitzustellen:

  • Ein Bettgestell, eine saubere Matratze, ein Kopfkissen und Decken in ausreichender Zahl. 
  • Ein Stuhl. 
  • Ein ausreichend großer Tischplatz (Essen, schreiben, lesen, spielen).
  • Ein abschließbarer Schrank oder Schrankteil mindestens in der Höhe, dass die Bekleidung, auch Wintermäntel, aufgehängt werden kann und ausreichend Platz für weitere Kleidungsstücke und für persönliche Gegenstände gegeben ist und
  • ein weiterer abschließbarer, kleiner Schrank oder Schrankteil für die Unterbringung von Dokumente, Schreibzeug und kleinen Geräten. 
  • Ein ausreichend bemessen großer Kühlschrank (mindestens 20 Liter), wenn er nicht in einem anderen Raum bereitgestellt wird.
  • Eine Möglichkeit für die Aufbewahrung von Geschirr, Lebensmitteln, Reinigungsmitteln und dergleichen.
  • Die Zimmer müssen abschließbar sein.
  • Für die individuelle Verpflegung müssen ausreichend ausgestattete Küchen (Spüle, E- oder Gasherd mit vier Kochstellen und Backofen für jeweils bis zu 8 Personen) eingerichtet sein.
  • Eine Grundausstattung an Geschirr, Töpfen, Pfannen und Bestecken muss vorhanden sein.
  • Soweit keine Wohneinheiten mit eigener Nasszelle zur Verfügung stehen, sind Gemeinschaftswaschräume und Gemeinschaftstoiletten für Männer und Frauen getrennt einzurichten. Diese müssen durch überdachte Wege erreichbar sein. Folgende Mindestausstattung wird empfohlen: 1 Waschbecken für 5 – 7 Personen / 1 Dusche für je 8 Personen / 1 WC für je8 weibliche Personen / 1 WC und ein Urinal für je 10 männliche Personen.
  • Die Sanitärräume müssen abschließbar sein.
  • In den Gemeinschaftsunterkünften muss die Möglichkeit zum Waschen, Trocknen und Bügeln eigener Kleidungsstücke mit einer genügenden Anzahl von Waschmaschinen, Wäscheschleudern oder Trocknern und Bügeleisen zur Verfügung gestellt werden.
  • Für Fernsehempfang sollt eine zentrale Satellitenanlage oder vergleichbare Einrichtung zur Verfügung stehen.

 

Unterbringung

Bei der Unterbringung soll nach Möglichkeit den nationalen, ethnischen, kulturellen und religiösen Eigenheiten Rechnung getragen werden. Familiäre Bindungen sind zu berücksichtigen.

Alleinstehende Frauen und alleinstehende Männer werden in getrennten Zimmern untergebracht.

Soziale Beratung der Flüchtlinge

Wird von Sozialarbeitern/innen des Caritasverbandes geleistet. Aufsuchende Sozialarbeit.

 

Variante 3:

Bei Immobilien mit einer größeren Aufnahmekapazität ist es uns nicht möglich, Variante 2 anzubieten. Hier kommt nur eine Anmietung des Objektes durch die Stadt Kassel in Frage. Die Miete richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich eventueller Investitionen des Vermieters für Umbaumaßnahmen, Einrichtung etc., die in den Mietpreis kalkuliert werden können. Alle Nebenkosten trägt im Fall die Anmietung die Stadt.

Die Betreibung dieser dann tatsächlichen Gemeinschaftsunterkunft muss bundes- bzw. europaweit ausgeschrieben werden.

Wo finden Sie uns?

Institution:Sozialamt
Anschrift: Obere Königsstraße 8
34117 Kassel
E-Mail: sozialamt@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wie sind die Öffnungszeiten?


Öffnungszeiten

Termine nach vorheriger Vereinbarung

Wer ist für Sie zuständig?


(Unterkünfte für Flüchtlinge)
Herr Marco Henkel
Zimmer: K311
Telefon: 0561 / 787-5118
Telefax: 0561 / 787-885118
E-Mail: marco.henkel@kassel.de

Veröffentlicht am:   22. 06. 2016  


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