Zukunft in Kassel

Integration


Integrationsförderung heißt Chancenförderung

"Alle gehören dazu! Kassel ist bunt und lebt Vielfalt in allen Generationen" ist nicht nur Titel des Kasseler Integrationskonzeptes, sondern auch Teil des Selbstverständnisses der Stadt Kassel. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe aller in Kassel lebenden Menschen am Bildungswesen, auf dem Arbeitsmarkt, in Kultur und Politik.

Die Stadt Kassel versteht Integration als eine zentrale Daueraufgabe aller gesellschaftlichen Gruppen, für die alle Verantwortung tragen.

Das Integrationskonzept der Stadt Kassel legt Leitlinien der Integrationsförderung und Ziele fest. Zur Stärkung der strategischen Ausrichtung der kommunalen Integrationsförderung wurden sechs Handlungsbereiche identifiziert:

  • Bildung und Sprachförderung
  • Kultur / Interkultur und interreligiöser Dialog
  • Sport und Gesundheit
  • Teilhabe am Arbeitsmarkt
  • Wohnen und Leben im Stadtteil
  • Kommunale Verwaltung – Integration als Querschnittsaufgabe

Das Integrationskonzept der Stadt Kassel wurde 2012 einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Dem Beschluss ging ein umfassender Entwicklungs- und Beteiligungsprozess voraus, an dem Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Vereinen, Schulen, die Akteure der freien Wohlfahrtspflege, Verbände, Religionsgemeinschaften, Migrantenorganisationen, Politik sowie Beschäftigte der Fachämter der Stadtverwaltung beteiligt waren.

Diese sind gleichzeitig die zentralen Partner und Akteure zur Umsetzung des Integrationskonzeptes, damit Integrationsförderung und Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen gelingt.

Für die Weiterentwicklung und Zielüberprüfung finden jährlich Runde Tische zur Integrationsförderung statt, zu denen alle am Entwicklungs- und Umsetzungsprozess beteiligten Institutionen eingeladen sind.

Das Zukunftsbüro steuert diesen Prozess, unter anderem durch fachliche Unterstützung der Ämter und Träger, setzt aber auch selbst Programme im Bereich Arbeitsmarkt, Willkommens-und Anerkennungskultur sowie zur Interkulturellen Öffnung um.

Veröffentlicht am:   17. 05. 2017  

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