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Aus der Presse Vorlesen


Knut Hoffmann ist neuer Leiter der Stadtbibliothek

Ab 1. Dezember übernimmt Knut Hoffmann die Leitung der Stadtbibliothek.

Hoffmann, der nach seinem Studium für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in der Museumsbibliothek des Städtischen Heimatmuseums Korbach arbeitete, ist seit April 1992 als Diplom-Bibliothekar bei der Stadt Kassel.
Hier war er zunächst in der Stadtteil- und Schulbibliothek Waldau, von Juli 1995 bis Juli 1996 Leiter der Stadtbibliothek Bad Wilhelmshöhe sowie von August 1996 bis März 1999 in der Zentralbibliothek eingesetzt. Bereits seit 1. April 1999 war Hoffmann stellvertretender Abteilungsleiter, von Januar bis Juli 2005 sowie ab 15. August 2011 leitete er die Stadtbibliothek kommissarisch.

Bisher war Hoffmann für die Zentralbibliothek und die Artothek im Rathaus sowie die Jugendbücherei, die Stadtteil- und die Stadtteil- und Schulbibliotheken zuständig.
Er wird Nachfolger von Stephan Kaiser, der in die Internetredaktion des Rathauses wechselt.


Kartenvorverkauf für Literaturfestival Leseland Hessen in Kassel beginnt

Literaturfreunde aufgepasst: die Stadtbibliothek Kassel lädt von Samstag, 17. September, bis zum Montag, 26. September, alle Lesebegeisterten zum neunten Literaturfestival Leseland Hessen ein.

Autoren wie der vielfach ausgezeichnete Autor und Dramaturg John von Düffel, der Drehbuchautor Michel Bergmann und der durch seine aufgezeichneten Gespräche mit Loki Schmidt bekannte Reiner Lehberger werden ihre neuesten Werke vorstellen. Der Krimiautor Horst Eckert entführt seine Zuhörer in die Welt der Spannung und Intrigen. Gemeinsam ist allen, dass sie mit ihren Werken Lust am Lesen wecken, Freude und Nachdenklichkeit beim Zuhören vermitteln und so zu mancher literarischen Entdeckung verhelfen. 

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, wird gemeinsam mit Stadtrat Hajo Schuy das Literaturfestival am Samstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses eröffnen. Im Anschluss findet eine Lesung der "Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel - September 1944 - Januar 1945" zwischen Helmut James von Moltke und Freya von Moltke statt. Jovita Dermota und Jochen Striebeck werden die Briefe vorlesen. 

"Goethe ruft an" heißt es bei John von Düffel am Sonntag, 18. September, um 19 Uhr im Literaturbüro im Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Straße 177, gegenüber der Stadthalle.

Horst Eckert stellt seinen neuen Krimi "Sprengkraft" am Donnerstag, 22. September, um 20 Uhr in Miss Marple’s Nightcafé am Bebelplatz, Friedrich-Ebert-Straße 153, vor. 

Im Evangelischen Forum am Lutherplatz präsentiert Michel Bergmann seinen neuen Roman mit dem Titel "Machloikes" am Freitag, 23. September, um 19.30 Uhr. 

Reiner Lehberger gewährt mit seinem Buch "Auf einen Kaffee mit Loki Schmidt" am Montag, 26.September, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Rathaus, Obere Königsstraße 8, Einblicke in seine Gespräche mit der verstorbenen Gattin von Altkanzler Helmut Schmidt. 

"Leseland Hessen" ist eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und dem hr 2 kultur. Schirmherr in Kassel ist Oberbürgermeister Bertram Hilgen. 

Der Eintrittspreis beträgt acht Euro pro Veranstaltung. Das Programm und die Eintrittskarten für alle Veranstaltungen gibt es in der Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten montags, dienstags, donnerstags und freitags von 11 bis18 Uhr sowie mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr.


Neues Angebot für Jugendliche in der Stadtbibliothek - Manga-Sonne und Medien 4U

Die Stadtbibliothek im Rathaus präsentiert ein neues Angebot für Jugendliche: Graphic Novels, Mangas, DVDs und Bücher sind neu im Sortiment. Mehr als 600 Medien stehen für die jugendlichen Besucher im ersten Raum der Zentralbibliothek bereit.
Ferner ziert ein besonderes Bild die Wand der Bibliothek: Luftblasen mit Motiven aus der Fantasy-Literatur steigen unter einer Manga-Sonne nach oben und laden die Jugendlichen in eine imaginäre Welt der Bücher ein.
Das Wandbild wurde von den beiden Kasseler Studenten Birke Dasch und Jan Knackstedt gestaltet.

; © Stadtbibliothek Kassel, 2011


Musik und Kunst zum 135. Geburtstag der Stadtbibliothek

Ein besonderer Tag für die Stadtbibliothek Kassel ist der 1. Juni 2011, denn genau an diesem Tag vor 135 Jahren wurde sie unter dem Namen "Volksbibliothek der Stadt Cassel" gegründet. Aus Anlass dieses Jubiläums lädt die Stadt zu einer Festveranstaltung mit Kunst und Musik am Mittwoch, 1. Juni, um 18 Uhr in den   Festsaal der Musikakademie (Eingang gegenüber Karlskirche, Eintritt drei Euro) ein.

Die Artothek der Stadtbibliothek wird eine Ausstellung unter dem Titel "Kunst natürlich" eröffnen. Die Kunstwerke können bei der Ausstellung zum späteren Entleihen bestellt werden. Außerdem wird es einen großen Büchertisch geben mit der Möglichkeit der sofortigen Ausleihe.
Im weiteren Programm singen und spielen Studierende der Musikakademie der Stadt Kassel aus den Klassen von Ruth Altrock (Gesang), Winfried Michel (Blockflöte), Jens Josef (Flöte) Klaus-Dieter Ammerbach (Fagott), Wolfram Geiß (Violoncello) und Gregor Hollmann (Cembalo). Auf dem musikalischen Programm stehen das Quartett in d-moll von Georg Philipp Telemann für zwei Flöten, Fagott und Basso continuo (1. und 4. Satz, Andante und Allegro); die Sonate in d-moll von Domenico Scarlatti (Allegro) und die Kantante "Augellin vago e canoro” von Alessandro Scarlatti für Sopran, zwei Blockflöten und Basso continuo.

Stiftungen
Die Gründung der Stadtbibliothek geht zurück auf eine Stiftung von 2000 Thalern des kurhessischen Publizisten und Politikers Dr. Friedrich Oetker für die Gründung einer Bürgerbibliothek, die allen Schichten offenstehen sollte. Die Volksbibliothek der Stadt Cassel wurde dann am 1. Juni 1876 (im Jahr der Erfindung des Telefons von Graham Bell) in der städtischen Bürgertöchterschule in der Frankfurter Straße 11 bis 13 eröffnet. Auch ein zweiter großer Entwicklungsschritt hat mit einer Stiftung zu tun, denn der 1927 verstorbene Landgerichtsdirektor Dr. Felix Aschrott vermachte der Stadt Kassel einen Teil seines Vermögens, um damit ein Wohlfahrtshaus mit einer Volkslesehalle nach amerikanischem Vorbild zu erbauen. Dies wurde 1955 realisiert, und in dem Haus in der Obersten Gasse 24 befand sich zunächst die Zentralbibliothek – heute ist dort die Jugendbücherei der Stadtbibliothek zuhause.
Im Jahr ihres 135-jährigen Bestehens verfügt die Stadtbibliothek Kassel über fast 200.000 Medien und zählt pro Jahr rund 350.000 Besucherinnen und Besucher in ihren acht Standorten im Stadtgebiet. Schwerpunktaufgaben sind unter anderem die Leseförderung für Kinder und Jugendliche, das Ermöglichen gesellschaftlicher Teilhabe für sprachliche Minderheiten, das Vermitteln von Medienkompetenz und ein kostengünstiges Informations- und Medienangebot. Immer wichtiger ist auch der Treffpunktcharakter der Bibliotheken.