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Kirchplatz Gestaltungsplan Vergrößern durch Anklicken

Unterneustädter Kirchplatz

Mit Fertigstellung des Gebäudes in Block 12 soll der endgültige Ausbau des Unterneustädter Kirchplatzes beginnen. An der historischen Form orientiert, wird er sich mit einem geschlossenem Baumring und einer grünen Mitte, als Eingang zur Unterneustadt präsentieren. Die Platzränder vor den Gebäuden werden, als großzügige Gehwege mit Parkflächen, steinern gestaltet.

Kirchplatz Blick zu 12; © Stadt Kassel, PEG
Blick über den Kirchplatz zum noch unbebauten Block 12, Oktober 2011

Holzmarkt; © Stadt Kassel, PEG Vergrößern durch Anklicken

Holzmarkt

Wie der Unterneustädter Kirchplatz, wird auch der Holzmarkt durch die Leipziger Straße in zwei Teile getrennt. Der Rückbau der Leipziger Straße um zwei Spuren und der Einbau einer Mittelinsel erlauben es Fußgängern nun den Platz sicher zu queren. Der Holzmarkt ist in 2008 fertigggestellt worden, seine Oberfläche ist mit Basaltsteinen, ganz Kassel-typisch, gepflastert. Diagonale Wegeverbindungen sind als Platten im Pflaster sichtbar gemacht. Die zum Kunstwerk 7000 Eichen gehörenden Beuys -Bäume prägen den südlichen Platzbereich.

Holzmarkt Popup
Blick über den Holzmarkt in Richtung Kirchplatz,

Park Unterneustadt ; © Stadt Kassel, PEG Vergrößern durch Anklicken

Park

Wie eine Mondsichel ist der Weg durch den kleinen Park der Unterneustadt zwischen den Stadtvillen und der Reihenhausbebauung geformt. Durch Heckpflanzungen werden Räume gebildet, die den Blick immer wieder neu lenken und den Park größer wirken lassen, als er eigentlich ist. Die eingewebte Spielfläche hat den Park sehr schnell zum beliebten Spielplatz für die Unterneustädter Kinder und Treffpunkt für die Eltern werden lassen. Die den Park querende Sternstraße ist in diesem Bereich nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet und stellt daher keinen Störfaktor dar.

Park ; © Stadt Kassel, PEG
Kinder erobern den Park der Unterneustadt, Sommer 2008

Absteckplan Wallplatz; © Stadt Kassel, PEG Vergrößern durch Anklicken

Platz an der Zollmauer

Auf der Norseite des Quartiers, im Kreuzungsbereich zwischen Wallstraße und Mühlengasse, ist ein kleiner Stadtplatz entsanden. Pflanzinseln sind mit blühenden Stauden bepflanzt. Bänke laden eín, hier im Schatten der großen Bäume  auszuruhen und sich mit der Nachbarschaft im Freien zu treffen.

Platz an der Wallmauer 2009; © Stadt Kassel, PEG
Winterstimmung am Platz an der Zollmauer, 2008

Farbrahmenplan Übersicht; © STadt Kassel, PEG Vergrößern durch Anklicken

Farbrahmenplan

Mit diesem "Instrument" wurde auf die Räume -Enge oder Weite- farblich reagiert. Historische Straßen sollten in den Farbtönen erscheinen, die nach Befunden in der Unterneustadt vorhanden waren. Neue Straßen, wie z. B. die Christophstraße,  sollten in der Farbgestaltung moderner sein. Das Farbkonzept wurde als Richtline gehandhabt und die endgültigen Entscheidungen im Konsens mit den Bauherrn getroffen, so das die beabsichtigten Wirkungen nicht immer stringent vor Ort erkennbar werden. Bei allen Gebäudeentwürfen spielte aber das Thema Farbe eine Rolle und wurde von allen Beteiligten gemeinsam thematisiert.

Farbrahmenplan Fassadenaufteilung; © Stadt kassel, PEG
Farbrahmen auf die Gebäudestruktur bezogen

Beleuchtungsplan; © Stadt kassel, PEG Vergrößern durch Anklicken

Beleuchtungsplan

Natürlich wurde auch im Detail über die nächtliche Wirkung der Unterneustadt nachgedacht. Es war wichtig hinreichende Ausleuchtung zu haben, aber es sollte auch eine gute Stimmung erzeugt werden.

Wallmauer im Licht; © StadtKassel, PEG
Zollmauer, 2007