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Kassel, 08.11.2009 - Zu einem Küchenbrand in den Umbachsweg rückte die Feuerwehr Kassel am Sonntag gegen 16.10 Uhr aus. In einem Hauswirtschaftsraum hatte ein Wäschetrockner, vermutlich durch einen technischen Defekt, Feuer gefangen.
Die Einsatzkräfte, die 7 Minuten nach Alarmierung, an der Einsatzstelle eintrafen, setzten sofort zwei Trupps unter Atemschutz ein um eine behinderte weibliche Person, die an ihren Rollstuhl gefesselt war, aus dem Obergeschoß eines zweigeschossigen Eifamilienhauses zu retten. Ein dritter Trupp unter Atemschutz übernahm die Brandbekämpfung im Erdgeschoß. Die mitalarmierten Kräfte des Rettungsdienstes versorgten zwischenzeitlich den ins Freie geflüchteten Ehemann, der durch den Alarm eines in der Wohnung installierten Rauchmelders auf den Brand aufmerksam gemacht wurde und die Feuerwehr alarmierte.
Nach Aussage des Einsatzleiters Joachim Gries hätte die Entdeckung des Brandes ohne den Rauchmelder wesentlich länger gedauert. Die Hauseigentümer haben somit sehr viel Glück im Unglück gehabt. Das Feuer war nach kurzer Zeit mit einem C-Rohr gelöscht, zusätzlich wurde ein Überdruckbelüfter und eine Wärmebildkamera eingesetzt.
Der Einsatz dauerte ca. eine Stunde, im Einsatz waren 24 Einsatzkräfte. Die zwei Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasinhalation vom Rettungsdienst und Notarzt in ein Kasseler Krankenhaus transportiert.
Es entstand ein Sachschaden von ca 35.000 €
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