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Kassel, 29.07.2007 - Bei einem Wohnungsbrand im Dormannweg am Sonntagabend entstand ein Sachschaden von 120000€. Trotz des schnellen Eingreifern der Feuerwehr Kassel ist ein Teil des Gebäudes unbewohnbar. Über das Wohnungsamt wurden die Bewohner anderweitig untergebracht
Mehrere Notrufe aus dem Kasseler Stadtbezirk Bettenhausen über einen Wohnungsbrand im Dormanweg erreichten am frühen Abend die Leitstelle der Feuerwehr. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte der Kasseler Berufsfeuerwehr stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Gebäudes mit mehreren Wohneinheiten im Vollbrand. Personen befanden sich nicht mehr im gefährdeten Teil des Gebäudes. Aus einem Fenster der Gebäuderückseite schlugen die Flammen bereits bis unter das Dachgesims. Es bestand die große Gefahr der Brandausweitung auf den Dachstuhl.
Einsatzkräfte unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes auf. Weitere Feuerwehrkräfte führten Löschmaßnahmen im Außenbereich der Gebäuderückseite durch. Nach einer viertel Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die Brandschützer entrauchten das Gebäude und kontrollierten mit der Drehleiter den Dachstuhl.
Schwierigkeiten bereiteten den Einsatzkräften die Vielzahl an Glutnestern. Um an diese zu gelangen war es erforderlich die Holzbalkendecke zum Dachgeschoss zu öffnen.
Durch das schnelle und zielgerichtete eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf das Dachgebälk verhindert werden.
Der Gebäudeteil, in dem sich die Brandwohnung befand, wurde durch die starke Brand- und Rauchbeaufschlagung unbewohnbar. Die drei Bewohner mussten durch das Wohnungsamt der Stadt Kassel anderweitig untergebracht werden.
Brandursache war nach Aussage der Kripo eine umgestürzte Kerze. Die Schadenhöhe beziffert sich auf ca. 120.000 €. Die Einsatzdauer betrug etwa 2,5 Stunden. Die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger besetzte in dieser Zeit die Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr. Ebenfalls in Einsatzbereitschaft versetzt wurde die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Forstfeld.
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