Die Feuerwehr Kassel und die Universität Kassel sind eine Kooperation eingegangen um das sportliche Leistungsniveau der Feuerwehfrauen / männer der Feuerwehr Kassel zu steigern.
Feuerwehrleute müssen über ein Höchstmaß an körperlichen und geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen, um auf unerwartete Notsituationen vorbereitet zu sein und den dortigen Anforderungen gerecht zu werden.
Schon kleinere Verbesserungen in der körperlichen Fitness können insbesondere zu Beginn eines Einsatzes Zeitvorteile erbringen, die möglicherweise Leben retten. Es ist daher von großer Bedeutung, dass Feuerwehrleute über ein hohes Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit verfügen und diese auch auf einem hohem Niveau auch halten. Der Aufbau und die Aufrechterhaltung der körperlichen Fitness stellen daher wichtige Grundvoraussetzungen dar, um Rettungseinsätze zum Erfolg zu führen. Es ist das Ziel dieses Projektes Maßnahmen zu entwickeln, um die körperliche Fitness (und damit auch einen wichtigen Einflussfaktor der geistigen Fitness) der Berufsfeuerwehr Kassel zu prüfen und zu optimieren, an internationalen Standards zu orientieren sowie Trainingsverfahren zu konzipieren, über die eine an den möglichen Höchstanforderungen ausgerichtete dauerhafte Fitness gewährleistet wird. Neben kurz- und mittelfristigen Maßnahmen ist daher auch eine längerfristige Betreuung angedacht, die sich insbesondere in regelmäßigen Trainingskontrollen und Fitnesstests äußern soll. Mit einem kompetent begleiteten Sportprogramm soll darüber hinaus auch den Unfallhäufigkeiten im Dienstsport entgegengewirkt werden, die (in den vergangenen Jahren 2004 und 2005 mit jeweils mehr als der Hälfte aller Unfälle) einen bemerkenswert hohen Stand erreicht hat.
Das Projekt ist in drei Abschnitte gegliedert. Nachdem in einem vorausgehenden ersten Planungsabschnitt Untersuchungen an Feuerwehrleuten aus der ganzen Welt zusammengestellt, ausgewertet und dabei die wesentlichsten konditionellen Fähigkeiten herausgestellt wurden, werden in einem nun folgenden zweiten Schritt die Anpassungseffekte ermittelt, die sich durch ein systematisch aufgebautes sechswöchiges Fitnesstraining erzielen lassen.
Als Trainingsgruppe stehen dabei insgesamt 30 Feuerwehrleute der Wache 2 zur Verfügung während 20 Feuerwehrleute aus der Wache 1 als Kontrollgruppe dienen. Die Schwerpunkte dieses Training zielen auf eine Optimierung der Maximalkraftfähigkeit, der Kraftausdauerfähigkeit, der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit sowie auf koordinative Fähigkeiten ab.
Vor und nach der Trainingsperiode werden am 12. bis zum 14.2.2007 sowie am 28. bis 30.3.2007 Eingangs- und Ausgangsuntersuchungen mit jeweils elf sportmotorischen Fitnesstests durchgeführt. Beide Untersuchungsgruppen aus den Wachen 1 und 2 nehmen an diesen Untersuchungen teil. Für den zeitlichen Ablauf der Tests wird ein nach Dienstschichten gesonderter Untersuchungsplan ausgegeben. Die erhobenen Untersuchungsdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und zur Sicherung der Anonymität mit Codierungen versehen. Die Auswertung und die abschließende Besprechung der Daten beziehen sich ausschließlich auf Mittelwertsstatistiken. Die Daten einzelner Versuchspersonen werden nicht gesondert besprochen. Während der sechswöchigen Trainingsphase müssen alle Übenden ein Trainingsbuch mit einem Protokoll der Trainingseinheiten führen, damit die ermittelten Trainingseffekte im Nachhinein möglichst genau auf das zurück liegende Training bezogen werden können. Die Trainingsphase wird durch eine gleichfalls anonymisierte Befragung der Versuchspersonen zu den Tests und zum durchgeführten Training abgeschlossen. Der dritte und längerfristig angelegte Abschnitt des Projektes betrifft zum einen die regelmäßige Durchführung von Fitnesstests, die jeweils Ende September mit zufällig ausgewählten Gruppe von etwa 60 bis 80 Feuerwehrleuten geplant sind. Zum anderen sollen auch nach dem eben skizzierten Fitnessprojekt regelmäßig über das Jahr verteilt diverse Fitnesskurse durchgeführt und von Sportstudierenden oder Übungsleitern der Universität Kassel angeleitet werden. Die Kurse sollen thematisch auf bestimmte Trainingsschwerpunkte ausgerichtet werden, die einerseits an den Wünschen der Trainierenden und andererseits an den in den Fitnesstest zutage getretenen Defiziten orientiert sind.
Die Feuerwehr Kassel und die Universität Kassel sind eine Kooperation eingegangen um das sportliche Leistungsniveau der Feuerwehfrauen / männer der Feuerwehr Kassel zu steigern.
Feuerwehrleute müssen über ein Höchstmaß an körperlichen und geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen, um auf unerwartete Notsituationen vorbereitet zu sein und den dortigen Anforderungen gerecht zu werden.
Schon kleinere Verbesserungen in der körperlichen Fitness können insbesondere zu Beginn eines Einsatzes Zeitvorteile erbringen, die möglicherweise Leben retten. Es ist daher von großer Bedeutung, dass Feuerwehrleute über ein hohes Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit verfügen und diese auch auf einem hohem Niveau auch halten. Der Aufbau und die Aufrechterhaltung der körperlichen Fitness stellen daher wichtige Grundvoraussetzungen dar, um Rettungseinsätze zum Erfolg zu führen. Es ist das Ziel dieses Projektes Maßnahmen zu entwickeln, um die körperliche Fitness (und damit auch einen wichtigen Einflussfaktor der geistigen Fitness) der Berufsfeuerwehr Kassel zu prüfen und zu optimieren, an internationalen Standards zu orientieren sowie Trainingsverfahren zu konzipieren, über die eine an den möglichen Höchstanforderungen ausgerichtete dauerhafte Fitness gewährleistet wird. Neben kurz- und mittelfristigen Maßnahmen ist daher auch eine längerfristige Betreuung angedacht, die sich insbesondere in regelmäßigen Trainingskontrollen und Fitnesstests äußern soll. Mit einem kompetent begleiteten Sportprogramm soll darüber hinaus auch den Unfallhäufigkeiten im Dienstsport entgegengewirkt werden, die (in den vergangenen Jahren 2004 und 2005 mit jeweils mehr als der Hälfte aller Unfälle) einen bemerkenswert hohen Stand erreicht hat.
Das Projekt ist in drei Abschnitte gegliedert. Nachdem in einem vorausgehenden ersten Planungsabschnitt Untersuchungen an Feuerwehrleuten aus der ganzen Welt zusammengestellt, ausgewertet und dabei die wesentlichsten konditionellen Fähigkeiten herausgestellt wurden, werden in einem nun folgenden zweiten Schritt die Anpassungseffekte ermittelt, die sich durch ein systematisch aufgebautes sechswöchiges Fitnesstraining erzielen lassen.
Als Trainingsgruppe stehen dabei insgesamt 30 Feuerwehrleute der Wache 2 zur Verfügung während 20 Feuerwehrleute aus der Wache 1 als Kontrollgruppe dienen. Die Schwerpunkte dieses Training zielen auf eine Optimierung der Maximalkraftfähigkeit, der Kraftausdauerfähigkeit, der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit sowie auf koordinative Fähigkeiten ab.
Vor und nach der Trainingsperiode werden am 12. bis zum 14.2.2007 sowie am 28. bis 30.3.2007 Eingangs- und Ausgangsuntersuchungen mit jeweils elf sportmotorischen Fitnesstests durchgeführt. Beide Untersuchungsgruppen aus den Wachen 1 und 2 nehmen an diesen Untersuchungen teil. Für den zeitlichen Ablauf der Tests wird ein nach Dienstschichten gesonderter Untersuchungsplan ausgegeben. Die erhobenen Untersuchungsdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und zur Sicherung der Anonymität mit Codierungen versehen. Die Auswertung und die abschließende Besprechung der Daten beziehen sich ausschließlich auf Mittelwertsstatistiken. Die Daten einzelner Versuchspersonen werden nicht gesondert besprochen. Während der sechswöchigen Trainingsphase müssen alle Übenden ein Trainingsbuch mit einem Protokoll der Trainingseinheiten führen, damit die ermittelten Trainingseffekte im Nachhinein möglichst genau auf das zurück liegende Training bezogen werden können. Die Trainingsphase wird durch eine gleichfalls anonymisierte Befragung der Versuchspersonen zu den Tests und zum durchgeführten Training abgeschlossen. Der dritte und längerfristig angelegte Abschnitt des Projektes betrifft zum einen die regelmäßige Durchführung von Fitnesstests, die jeweils Ende September mit zufällig ausgewählten Gruppe von etwa 60 bis 80 Feuerwehrleuten geplant sind. Zum anderen sollen auch nach dem eben skizzierten Fitnessprojekt regelmäßig über das Jahr verteilt diverse Fitnesskurse durchgeführt und von Sportstudierenden oder Übungsleitern der Universität Kassel angeleitet werden. Die Kurse sollen thematisch auf bestimmte Trainingsschwerpunkte ausgerichtet werden, die einerseits an den Wünschen der Trainierenden und andererseits an den in den Fitnesstest zutage getretenen Defiziten orientiert sind.