Startsignal für Ausbau des Kunstwerks „Gläserne Stadt“

Unter dem alten Hauptbahnhof in Kassel schlummert das Relief "Gläserne Stadt" vor sich hin - seit über einem Jahrzehnt schon. Das 1968 von Künstler Dieter von Adrian erschaffene Mosaik ziert die Wände der längst verschlossenen Unterführung am Kasseler Hauptbahnhof. Zur documenta wurde sie für 100 Tage begehbar und das Kunstwerk wieder sichtbar gemacht. Sichtbar für alle soll das Kunstwerk auch in Zukunft wieder sein.

Glasrelief mit Personenaufgebot; © GWH; Foto: Davies
Stefan Bürger, Geschäftsführer GWH, Kulturdezernentin Susanne Völker, Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter GWH, Bettina von Adrian, Erbin des Kunstwerks und Tochter des Künstlers, Stadtbaurat Christof Nolda, Kai Emmeluth, Geschäftsführung Konrad Emmeluth GmbH & Co. KG

Das fast 14 Meter lange Relief aus Beton und Glas, welches wie ein quergelegtes, modernes Kirchenfenster aussieht, zeigt einen stilisierten Kasseler Stadtplan. Dieser reicht vom Herkules im Weltkulturerbe des Bergparks Wilhelmshöhe bis zur Unterneustadt. Das Kunstwerk weckt Assoziationen an Bilder kriegszerstörter Städte und beinhaltet unter anderem ein unversehrtes Stadtwappen der Stadt Kassel. „Als großer Marktteilnehmer der Stadt fühlen wir uns dazu verpflichtet ein solches Kunstwerk wieder sichtbar zu machen“, sagt Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel. Der Geschäftsstellenleiter, der in seiner Schulzeit quasi täglich das Kunstwerk passiert hat, möchte das Glasrelief nach dem Ausbau auf einem GWH-Grundstück wieder aufstellen lassen und somit der Öffentlichkeit wieder zugängig machen.

Bereits vor fünf Jahren hat sich die GWH in einem ersten Anlauf darum bemüht, das Kunstwerk zu bergen und kann es nunmehr mit den Genehmigungen der Stadt sowie der Erben des Künstlers in die Tat umsetzen. Beim Startschuss für den Ausbau des Kunstwerks wurden die ersten zwei der insgesamt 32 Teile des Glasmosaiks ausgebaut.

Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen ist eine Tochtergesellschaft der GWH Immobilien Holding GmbH und wohnungswirtschaftliches Kompetenzzentrum der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die GWH-Gruppe bewirtschaftet rund 50.000 Wohnungen zumeist in Hessen. Kernstandorte des Unternehmens sind die wachstumsstarken Kernregionen Rhein-Main, Rheinland, Rhein-Neckar und die prosperierenden Oberzentren in Nord- und Mittelhessen.

Veröffentlicht am:   14. 03. 2018  
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