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Wasserweg jetzt und künftig für Güterverkehr wichtig clear

Die Weserumschlagstelle in Münden wird auch von nordhessischen Unternehmen für den Güterverkehr genutzt.; © Wikimedia commons/Foto: Goe11
Die Weserumschlagstelle in Hann. Münden.

Den aktuellen Transport eines 250 Tonnen schweren Synthesegaskühlers der Kasseler Firma Alstom Power Energy Recovery ist für Oberbürgermeister Bertram Hilgen ein Beleg für die Notwendigkeit schiffbarer Wasserstraßen für Kassel. „Der Wasserweg ist für Kassel aktuell und perspektivisch von Bedeutung. Deshalb fordern wir den Bund auf, sich auch in Zukunft für diesen bedeutenden Teil der Verkehrsinfrastruktur einzusetzen und Fulda und Oberweser als Güterwasserstraße zu erhalten.“

Für Kassel sei die Erreichbarkeit auf allen Wegen wichtig - nicht nur mit dem Auto und auf der Schiene, sondern auch zu Wasser. Das Beispiel Alstom zeige, dass es hierbei um handfeste wirtschaftliche Interessen Nordhessens gehe. „Für uns hängen Arbeitsplätze daran.“ Und dies gelte bei steigendem Volumen des Güterverkehrs in positiver Weise auch für die Zukunft, wenn der Bund seinem Anspruch nachkommt, gute Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln zu schaffen.

Hilgen verwies auch darauf, dass die Weserumschlagstelle in Hann. Münden vor wenigen Jahren unter anderem Dank des finanziellen Einsatzes einer Maschinenbaufirma aus Nordhessen reaktiviert worden sein. Für solche Investitionen brauche die Wirtschaft jedoch langfristige Planungssicherheit durch verlässliches Handeln des Staates.