Ullrich Bieker und Peggy Niering vom ZukunftsbüroKassel ist neben drei anderen Kommunen und zwei hessischen Landkreisen eine der "Modellregionen Integration". Darauf hat jetzt Oberbürgermeister Bertram Hilgen im Rahmen eines Pressegesprächs am heutigen Montag im Rathaus hingewiesen. Die Stadt Kassel beteilige sich am Programm der Hessischen Landesregierung, weil sie die Notwendigkeit einer wegweisenden und erfolgreichen Integrationspolitik erkannt habe. Aus diesem Grund werde sie gemeinsam mit den anderen ausgewählten Städten und Kreisen bis zum Jahr 2013 ein Handlungskonzept ausarbeiten, das beispielhaft auch für andere Kommunen sein könne. Dabei spielten Sprache, Bildung, Kultur und Sport eine große Rolle.
Insgesamt habe die Stadt in diesem Jahr 18 Projekte für das Landesprogramm "Modellregionen Integration" vorgeschlagen, die aus Sicht der Stadt in Kassel verwirklicht werden sollten. Er hoffe, so der Oberbürgermeister weiter, dass die Stadt vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa die notwendigen finanziellen Mittel erhalte, um diese Projekte gemeinsam mit den Projektträgern umzusetzen. Die Erfahrungen, die in den nächsten Jahren in Kassel gewonnen werden, würden zusammen mit den Ergebnissen des Integrationsgipfels im Jahr 2008 in ein Integrationskonzept der Stadt Kassel einfließen.
Insgesamt stellt das Land für das Programm "Modellregionen Integration" jährlich rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Hilgen hofft, dass die Kasseler Projekte in diesem Jahr bei Gesamtkosten von rund 250.000 Euro mit knapp 100.000 Euro vom Land bezuschusst werden.