In einem zweijährigen Pilotbetrieb wurde die einheitliche Behördennummer 115 in Modellregionen - unter anderem in Kassel - erprobt. Mit Erfolg: Inzwischen haben rund 15,3 Millionen Menschen mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung.
Der Pilotbetrieb hat gezeigt, dass der verwaltungsübergreifende Charakter der 115 und die kooperative Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen funktionieren. Die 115 leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Transparenz, Serviceorientierung und Bürgernähe in der öffentlichen Verwaltung. Daher wurde beschlossen, das Projekt in einen gemeinsam finanzierten Regelbetrieb zu überführen.
Mit einem Live-Anruf durch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich wurde der Regelbetrieb am 14. April 2011 offiziell gestartet. Das vordringliche Ziel des Regelbetrieb ist es, weitere Kommunen und Länder für die 115 zu gewinnen.
Als erste nordhessische Kommune und damit gleichzeitig als eine der ersten bundesdeutschen Städte hat die Stadt Kassel am 1. Juni 2010 die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 einführt.
Zur Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer in Kassel am 1. Juni 2010 gab es eine Torte. Im Bild von links nach rechts: Uta Mootz, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Stadt Kassel, Friedrich Ebner, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Abteilungsleiter E-Government und Verwaltungsinformatik, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Anja Morell, Leiterin des Servicecenters Kassel, und Dr. Dominik Böllhoff, Bundesministerium des Innern, Gesamtprojektleiter D115.