Kassel wird immer besser: In der Solarbundesliga ist die documenta-Stadt weiter auf dem Vormarsch. Wie Oberbürgermeister Bertram Hilgen mitteilte, hat Kassel seit August 2009 weitere sechs Plätze gutgemacht und ist jetzt unter den ersten zehn in der Kategorie Großstädte zu finden. Dies sei unter insgesamt 47 gelisteten Großstädten eine ausgesprochen gute Platzierung.
Das hervorragende Ergebnis für Kassel als beste hessische Stadt zeige, dass man die nordhessische Großstadt erkannt habe, wie wichtig es sei, bei den Themen Solarwärme und Solarstrom aktiv zu werden. Gerade mit Blick auf die Zukunft, so Hilgen weiter, werde der Einsatz regenerativer Energie immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hilgen machte deutlich, sein Ziel sei es, dass sich Kassel weiter in der Solarbundesliga unter den ersten zehn dauerhaft etabliere.
An die Spitze der Solarbundesliga kommt, wer möglichst viele Anlagen für Solarwärme und Solarstrom installiert hat. Unterschieden wird dabei zwischen Groß-, Mittel- und Kleinstädten. Messlatte ist die Kollektorfläche pro Einwohner bei der Solarwärme und die pro Kopf erzeugten Kilowatt beim Solarstrom.